Dabbing, Dabben - Drogenlexikon

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Dabbing, Dabben

Dabbing ist eine Methode, Cannabis zu konsumieren. Beim Dabbing werden meist spezielle Wasserpfeifen aus Glas verwendet, die als „Rig“ bezeichnet werden. Von diesen Wasserpfeifen geht an der Seite eine Röhre ab, die „Nagel“ (engl. „nail“) genannt wird. Beim Dabben wird zunächst der Nagel mit einer Flamme stark erhitzt. Anschließend wird auf den erhitzten Nagel ein Cannabiskonzentrat geträufelt, das aufgrund der Hitze verdampft. Der Dampf wird durch die Wasserpfeife geleitet und eingeatmet.

Das Cannabiskonzentrat – der Dab – kann mit verschiedenen Methoden hergestellt werden. Eine Methode ist das Herauslösen der Wirkstoffe aus der Cannabis-Pflanze mit Hilfe von chemischen Lösungsmitteln. Dabei wird getrockneter Cannabis in Lösungsmittel eingeweicht, wodurch sich die Wirkstoffe aus der Pflanze herauslösen. Anschließend wird die Flüssigkeit abgekocht, um das Lösungsmittel zu entfernen. Übrig bleibt eine zähflüssige und klebrige Substanz mit einer THC-Konzentration von bis zu 80 Prozent. Zum Vergleich: Eine Studie ermittelte einen durchschnittlichen THC-Gehalt von 17 Prozent für Haschisch und 10 Prozent für Marihuana.

Das Cannabiskonzentrat enthält jedoch häufig noch Rückstände von den im Herstellungsprozess verwendeten Lösungsmitteln, die eine toxische Wirkung haben können. Eine Studie konnte zeigen, dass über 80 Prozent der insgesamt 57 untersuchten Cannabiskonzentrate Reste von Lösungsmitteln oder Pestiziden enthielten.

Die gesundheitlichen Risiken des Dabbings sind noch weitgehend unbekannt, da es bisher nur wenige Studien zu dem Thema gibt. Erste Einzelfallberichte zeigen mögliche Zusammenhänge zwischen dem Dabben und dem Auftreten von Psychosen sowie Schäden an Herz und Nervengewebe. Eine mögliche Ursache für die toxische Wirkung könnte der hohe THC-Gehalt der Cannabiskonzentrate sein, die beim Dabben konsumiert werden. Studien legen nahe, dass beim Konsum von hochpotentem Cannabis nicht nur das Risiko für Psychosen steigt. Konsumierende mit einer Vorliebe für hochpotenten Cannabis entwickeln auch eher eine Abhängigkeit.

Nicht zu verwechseln ist das Dabbing mit einer Tanz-Bewegung, die Mitte des Jahres 2015 in den sozialen Medien berühmt wurde. Erfunden wurde der Move – der Dab – vermutlich von Rappern aus der Hip-Hop-Szene. Ob der Move auf das Dabben von Cannabis verweist, ist unklar.

 

Quellen:

 

Stand der Information: Oktober 2021


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